Neue Gesichter im Vorstand und im Aufsichtsrat


Neuer BEGeno-Vorstand: Christian Gutsche, Jost Blankenhagen, Claas Helmers und Sven Punke
Neuer BEGeno-Vorstand: Christian Gutsche, Jost Blankenhagen, Claas Helmers und Sven Punke

Auf der letzten Generalversammlung am 25. September 2020 haben wir die weitere Professionalisierung der BEGeno beschlossen. Als Teil der Umsetzung wurde der Vorstand und der Aufsichtsrat umgebaut, um Kontinuität auch für die nächsten Jahre sicher zu stellen. Außerdem bekommt die BEGeno einen hauptamtichen Geschäftsführer ab dem 1. Februar 2021.

 

Wolfgang Köhler-Naumann und Axel Eggers wechseln vom Vorstand in den Aufsichtsrat. Thomas Grüter verläßt den Vorstand auf eigenen Wunsch, steht aber der Genossenschaft weiterhin mit Rat und Tat zur Seite.

 

 

 

 

Neu in den Vorstand wurden berufen Christian Gutsche, Jost Blankenhagen und Claas Helmers. Zusammen mit Sven Punke bilden diese vier den neuen Vorstand. Alle vier Vorstände zeichnet aus, dass sie bereits Vorkenntnisse und praktische Erfahrung in verschieden Teilbereichen der Erneuerbaren Energie gesammelt haben.

Zukunftswerkstatt beschließt Schritte für nachhaltiges Wachstum


Die BEGeno aht im Rahmen einer Zukunftswerkstatt die künftige Strategie unserer Genossenschaft entwickelt und  folgende Grundsätze beschlossen:

 

Die BEGeno investiert in ein nachhaltiges Wachstum aus eigener Kraft, bei gleichzeitigem Ausbau von Kooperationen, der Nutzung von Dienstleistern und dem Ausbau neuer Geschäftsfelder. Wir optimieren die Dinge, die wir selber beeinflussen können, sichern den laufenden Geschäftserfolg dauerhaft und stabilisieren die Ausschüttungen.

 

Wachstum aus eigener Kraft / Maßnahmen

  1. Ergänzung Ehrenamt durch Professionalisierung, Einstellung eine/s Geschäftsführers (GF, 20-30 Wochenstunden)
  2. Aufgabenteilungen Vorstand (Geschäftsordnung), Aufsichtsrat (Geschäftsordnung) und GF werden verbindlich fixiert
  3. Nachhaltige Entwicklungsziele werden gemeinsam entwickelt und umgesetzt
  4. Ausweitung Geschäftsfelder durch GF (z.B. Drittmittel, PV-Beratung, Klimaschutzmanager, Energievertrieb, Beteiligung an Projekten)
  5. Ausbau Kooperationen mit natürlichen Verbündeten (z.B. BUND + UNI Solar)
  6. Teilnahme an PV-Kampagnen zur Akquise öffentlicher PV -Dächer
  7. Enge Zusammenarbeit mit Partnerunternehmen um technische Komplexität, Umsetzung von Projekten und den laufenden Betrieb zu garantieren
  8. Kauf schlüsselfertiger Projekte von Kooperationspartnern
  9. Ausbau der eigenen Projektentwicklung im PV -Bereich durch GF, Vorstand und Mitglieder

 

Über 18.000 Tonnen C02 eingespart


Die BEGeno betreibt mit ihren über 200 genossenschaftlich organisierten Mitgliedern in der Region Bremen bereits fünf Solar-Anlagen und ein Bürger-Windrad, das im Ende 2017 bei Achim im Windpark Giersberg-Ost ans Netz gegangen ist. Seit 2015 konnte die BEGeno mit ihren Bürgeranlagen bereits über 18.000 Tonnen C02 einsparen.

 

 

Erste Bürgersolaranlage auf Wohngebäude in Betrieb genommen


Auf dem Dach eines Mehrfamilienhauskomplexes in Bremen-Findorff hat Umweltstaatsrat Ronny Meyer zwei Bürgersolaranlagen der Genossenschaft Bürger Energie Bremen (BEGEno) offiziell eingeweiht und in Betrieb genommen. Die neue Photovoltaik(PV)-Anlage auf dem Wohngebäude der GEWOBA hat eine Leistung von knapp 30 kWp und wird jährlich etwa 28.000 kWh Ökostrom produzieren. Umweltstaatsrat Ronny Meyer begrüßte das neue Solarprojekt ausdrücklich. "Solarenergie ist ein wesentlicher Bestandteil der Energiewende in unseren Städten. Nicht nur auf Wohngebäuden, sondern auch für Gewerbegebiete." Für Gewerbehallen schreibe Bremen bereits vor, dass diese solardachfähig sein müssen, so Meyer.

„Die neue Solaranlage ist die erste ihrer Art auf Wohngebäude, wir können wir den Eigenbedarf des Gebäudes zu mehr als 100 % decken“, freuen sich BEGeno-Vorstand Sven Punke und Klimazone-Projektleiter Jürgen Schnier. Auch das KlimaCafe in der Münchener Straße könne so C02-neutral betrieben werden. „Dass dies trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelungen ist, haben wir vor allem der GEWOBA und dem Einsatz der Klimazone Findorff zu verdanken“, sagte Sven Punke.

 

Ursprünglich war eine sogenannte Mieterstromanlage geplant. Doch aufgrund hoher technischer und bürokratischer Hürden musste das Vorhaben verworfen werden. Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der in Solaranlagen auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und an Letztverbraucher (insbesondere Mieter) in diesem Wohngebäude ohne Netzdurchleitung geliefert wird. So können diese Betriebskosten (ca. 10%) sparen und Ökostrom vom eigenen Dach beziehen. Die BEGeno beklagt, dass das 2017 beschlossene Mieterstromgesetz bisher in Bremen wie auch in ganz Deutschland ein großer Flopp ist. Lediglich eine PV Mieterstromanlage hat laut Bundesnetzagentur in Bremen die neuen Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen. Und das obwohl in Bremen die Mietpreise deutlich steigen und alle Möglichkeiten zur Nebenkostensenkung genutzt werden sollten. Die Ursachen liegen vor allem in den hohen bürokratischen und technische Hürden des Gesetzes und einem höheren Aufwand bei der Wohnungswirtschaft. „PV-Anlagen müssten im urbanen Raum eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen“, so die BEGeno. Die BEGeno fordert die Bremer Wohnungswirtschaft auf, die Möglichkeiten der Photovoltaik, Solarthermie und die Chancen des Mieterstromgesetzes im Interesse der Mieter noch konsequenter zu nutzen. „Politik und Verwaltung in Bremen müssen diesen Prozess noch deutlich aktiver unterstützen," so Vorstand Punke.

 

Lesen Sie auch den Artikel im Weser Kurier.....

 

 

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Das Bremer Manifest


Wir unterstützen das Bremer Manifest.

Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) fordert im Bremer Manifest die Abkehr von der zentralen Konzernwirtschaft zu Gunsten einer regionalen Stromerzeugung von BürgerInnen für BürgerInnen.

 

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Energieversorgung selbst in die Hand nehmen


Wir nehmen unsere Energieversorgung selbst in die Hand: nachhaltig, erneuerbar, dezentral und unabhängig. Die Bürger Energie Bremen eG (BEGeno) will gemeinsam mit BürgerInnen und Bürgern, Organisationen und Unternehmen regenerative Energieprojekte in Bremen und „umzu“ realisieren. Damit wollen wir einen Beitrag zur selbstbestimmten Energieversorgung und zum Klimaschutz leisten. Die breite Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ist zentrale Voraussetzung für den Erfolg und Akzeptanz der Energiewende. Wer sich mit uns für zukunftsfähige und dezentrale Energieprojekte mit Bürgerbeteiligung engagieren will, ist herzlich willkommen.

Zweites Miet-Solardach im Betrieb


Im Gewerbegebiet „Hansalinie“ in Bremen-Hemelingen hat die BEGeno jetzt eine weitere „Miet-Solaranlage“ auf der Gewerbehalle des mittelständisches Familienunternehmens Friedrich Benien GmbH & Co. KG in Betrieb genommen. Die Benien GmbH musste für die Anlage nicht selbst investieren, da die BEGeno die Finanzierung vollständig übernommen hat. Hier die aktuellen Presseveröffentlichungen und weitere Informationen ...

 

 

Erstes Solardach im Betrieb


Das erste Solardach ist gebaut: Auf der Grundschule Uphusen in Achim hat die BEGeno jetzt eine 30-Kilowatt-Peak-Anlage errichtet, die jährlich rund 29 000 Kilowattstunden Strom produzieren soll – das reicht für acht Haushalte. Die Schule selbst benötigt nur 35 Prozent der produzierten Energie, der Rest wird vergütet ins Netz gespeist. Weitere Informationen ...